JSZW3-6/10/11/12 Dreiphasiger Spannungswandler für Innenraum

• Spannungsklassen: 6 kV, 10 kV, 11 kV, 12 kV

  • Messgenauigkeit bis Klasse 0,2; Schutzgenauigkeit bis 6P
  • Gießharzisolierung für hohe Durchschlagfestigkeit und Langlebigkeit
  • Für Innenschaltanlagen in 50/60-Hz-Netzen
  • Integrierter Dreiphasen-Halbgehäuse-Aufbau mit konzentrischen Wicklungen

Übersicht

Der JSZW3-6 / JSZW3-10 / JSZW3-11 / JSZW3-12 ist ein dreiphasiger, halbgeschlossener, gießharzisolierten Spannungswandler für den Innenraum, ausgelegt für Mittelspannungssysteme der Klassen 6 kV, 10 kV, 11 kV und 12 kV. Er verfügt über eine kompakte, integrierte Dreiphasenkonstruktion mit konzentrisch auf einem kaltgewalzten Siliziumstahlkern gewickelten Spulen, die vollständig in Epoxidharz eingegossen sind, um eine hohe Isolationsstabilität und mechanische Robustheit zu gewährleisten.

Dieser Spannungswandler unterstützt eine Doppelfunktion mit Messgenauigkeitsklassen von 0,2, 0,5 oder 1 sowie Schutz-/Restspannungsklassen von 3P oder 6P. Er eignet sich für Spannungsmessung, Energiemessung, Relaisschutz und Restspannungserfassung in 50-Hz- oder 60-Hz-Wechselstromsystemen mit nicht wirksam geerdetem Neutralpunkt. Das Design entspricht IEC-Normen und wird international in Schaltanlagen, insbesondere in Südostasien, dem Nahen Osten und Afrika, eingesetzt.

Produktansicht

Wichtigste Nennwerte im Überblick

 

Parameter Nennwert
Spannungsklasse 6 kV, 10 kV, 11 kV, 12 kV
Nennfrequenz 50 Hz / 60 Hz
Typisches Übersetzungsverhältnis 6 kV/√3 : 100 V/√3 : 100 V/3; 10 kV/√3 : 100 V/√3 : 100 V/3; 11 kV/√3 : 110 V/√3 : 110 V/3
Messgenauigkeitsklasse 0,2, 0,5, 1
Schutzgenauigkeitsklasse 3P, 6P
Maximale Ausgangsleistung 600 VA (Referenz)
Systemerdung Nicht wirksam geerdeter Neutralleiter
Isolationsart Gießharzisolation
Phasenanordnung Dreiphasig integriert
Einbautyp Typ A (seitlich) oder Typ B (Boden)
Restspannungswicklung Ja (offenes Dreieck kompatibel)
Anwendungsnorm IEC-konforme Mittelspannungssysteme

Modellbezeichnung

Modellbezeichnung

  • J: Spannungswandler
  • S: Dreiphasig
  • Z: Gießharzisoliert
  • W: Für Innenraum
  • 3: Konstruktionsnummer
  • -6 / -10 / -11 / -12: Nennprimärspannungsklasse in kV (6 kV, 10 kV, 11 kV, 12 kV)

Aufbau

Die JSZW3-Serie zeichnet sich durch einen integrierten Dreiphasenaufbau aus, bei dem alle Phasen zu einer einzigen kompakten Einheit zusammengefasst sind. Der magnetische Kreis verwendet eine seitliche Eisenkernstruktur aus hochpermeablen kaltgewalzten Siliziumstahlblechen. Die Primärwicklung, die Sekundär-Messwicklung und die Restspannungswicklung sind konzentrisch auf dem Kernschenkel angeordnet und vollständig in Epoxidgießharz eingebettet. Dieser halbgeschlossene Guss bietet hervorragende Durchschlagfestigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit und mechanische Haltbarkeit. Der Anschluss A der Primärwicklung ist vollständig isoliert, während Anschluss N es nicht ist – dies entspricht der vorgesehenen Anwendung in Systemen mit nicht wirksam geerdetem Neutralpunkt. Die Baugruppe ist in zwei mechanischen Ausführungen erhältlich: Typ A mit seitlichen Befestigungslöchern am Eisenkernbügel und Typ B mit Grundplatte für Bodenmontage – beide geeignet für eine sichere Integration in Schaltanlagen für den Innenraum.

Technische Daten

Betriebsbedingungen

  • Einbauort: Mittelspannungs-Schaltanlage für Innenräume
  • Nennfrequenz: 50 Hz / 60 Hz
  • Umgebungstemperatur: –5 °C bis +40 °C
  • Geeignetes System: Systeme mit nicht wirksam geerdetem oder isoliertem Neutralleiter
  • Einbaubedingungen: frei von starken Vibrationen, leitfähigem Staub, korrosiven Gasen, explosionsfähigen Medien und starker Verschmutzung.
  • Sonderbedingungen: Bei Hochlage, hoher Luftfeuchte, tropischem Klima oder besonderen Kundenanforderungen ist vor Bestellung eine technische Abstimmung empfehlenswert.

Technische Parameter

Die JSZW3-Serie umfasst dreiphasige, halbgeschlossene, gießharzisolierte induktive Spannungswandler für Innenräume mit 6 kV, 10 kV, 11 kV und 12 kV. Sie arbeiten bei Umgebungstemperaturen von –5 °C bis +40 °C, erfüllen die Normen IEC 61869 und GB/T 20840 und unterstützen Messgenauigkeitsklassen bis 0,2 sowie Schutzklassen bis 6P mit einer maximalen Ausgangsleistung von 600 VA.

Typ Nenn-
übersetzungsverhältnis (kV)
Genauigkeitsklasse /
Nennausgangsleistung (VA)
Max.
Ausgangsleistung (VA)
Genauigkeits-
klasse
Nenn-
ausgangsleistung (VA)
JSZW3-6 6000/√3 : 100/√3 : 100/3 0,2/6P(3P) 45/120 600
0,5/6P(3P) 90/120
1,0/6P(3P) 150/120
JSZW3-10 10000/√3 : 100/√3 : 100/3 0,2/6P(3P) 60/120 600
0,5/6P(3P) 150/120
1,0/6P(3P) 240/240
Hinweis: Nennausgangsleistung und zugehörige Genauigkeitsklasse sind alternativ zu wählen. Liegen Kundenvorgaben außerhalb der genannten Bereiche, bedarf dies einer Vereinbarung zwischen Hersteller und Käufer.

Installation und Verdrahtung

Außenabmessungen

Außenabmessungen

Die Außenabmessungen dienen als Planungsgrundlage für Schaltanlagenaufbau und Montage und beinhalten Phasenabstand (139 ± 1 mm), Gesamtbreite (487 mm), Lochbildabstand (445 ± 1 mm), Gesamthöhe (270 ± 3 mm) und Tiefe (195 mm). Lange Montagelöcher sind mit 4–20 × 13 mm angegeben. Diese Maße dienen der Vorplanung; endgültige Abmessungen sind stets anhand der genehmigten Zeichnung zu prüfen.

Schaltplan

Schaltplan

Der Schaltplan zeigt die Anschlussbezeichnungen für Primär- und Sekundäranschlüsse. Primäranschlüsse sind mit A, B, C und N gekennzeichnet. Sekundärwicklungen sind gemäß Standardbezeichnung für Spannungswandler markiert, wobei Anschlüsse für Mess- und Schutzkreise klar erkennbar sind. Der Anschluss N ist nicht vollständig isoliert und muss streng gemäß genehmigtem Schaltplan angeschlossen werden. Die Art der Systemerdung ist vor Auswahl der passenden Verdrahtungsvariante zu klären.

Sekundärkreise von Spannungswandlern dürfen im Betrieb nicht kurzgeschlossen werden. Ein Punkt des Sekundärkreises ist gemäß projektspezifischer Elektrosicherheitsvorschriften zu erden. Installation und Inbetriebnahme dürfen nur durch qualifiziertes Mittelspannungspersonal erfolgen.

Auswahl und FAQs

Auswahlhilfe

  • Wählen Sie die passende Spannungsklasse (6 kV, 10 kV, 11 kV oder 12 kV) entsprechend Ihren Systemanforderungen und Projektspezifikationen.
  • Entscheiden Sie zwischen Typ A (seitliche Montage mit Bohrungen am Eisenkernbügel) oder Typ B (Grundplattenmontage) abhängig vom Aufbau Ihres Schaltanlagenschrankes und dem verfügbaren Montageraum.
  • Legen Sie die erforderliche Genauigkeitsklasse fest – 3P für präzise Schutzanwendungen oder 6P für allgemeine Schutz- und Restspannungsfunktionen.
  • Geben Sie an, ob eine Restspannungswicklung für Erdschluss-Erkennung in Systemen mit nicht wirksam geerdetem Neutralleiter benötigt wird.
  • Bestätigen Sie bei der Bestellung die Nennausgangsleistung, Isolationspegel, Schaltplan, anzuwendende Normen und Zertifizierungsanforderungen.

Häufig gestellte Fragen

F1: Wie wähle ich das passende JSZW3-Modell (6 kV, 10 kV, 11 kV oder 12 kV) und die Genauigkeitsklasse für kombinierte Mess- und Schutzanwendungen in einem System mit nicht wirksam geerdetem Neutralleiter?

Die Auswahl beginnt mit der Anpassung der Primärspannungsklasse an die Nennspannung Ihres Systems – z. B. JSZW3-10 für 10-kV-Systeme, wobei Varianten für 11 kV/12 kV für internationale Projekte mit höheren Isolationsmargen verfügbar sind. Für Dual-Anwendungen geben Sie eine Zweifachwicklungskonfiguration an: eine Sekundärwicklung für die Messung (Genauigkeitsklasse 0,2, 0,5 oder 1,0) und eine weitere für den Schutz (3P oder 6P). In Systemen mit nicht wirksam geerdetem Neutralleiter ist eine Restspannungswicklung (100 V/3) für die Erdschluss-Erkennung unerlässlich. Beachten Sie die Nennausgangsleistungstabelle: Beim JSZW3-10 mit 0,2/6P ist die Messlast auf 60 VA begrenzt, während der Schutzzweig 120 VA verträgt. Eine Überschreitung dieser Lasten beeinträchtigt die Genauigkeit. Stellen Sie stets sicher, dass die angeschlossene Gesamtlast pro Wicklung die Nenn-VA-Leistung bei der spezifizierten Genauigkeitsklasse nicht überschreitet.

F2: Welche kritischen Installationsvorsichtsmaßnahmen sind zu beachten, um Isolationsversagen oder Messfehler beim Einbau der JSZW3-Serie in Schaltanlagen für den Innenraum zu vermeiden?

Drei wesentliche Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten: (1) Der Anschluss N auf der Primärseite ist nicht vollständig isoliert – dies ist für Systeme mit nicht wirksam geerdetem Neutralleiter beabsichtigt, erfordert jedoch strikte Einhaltung der Erdungspraxis; unsachgemäße Erdung kann zu Überschlägen führen. (2) Sekundärkreise dürfen im Betrieb niemals kurzgeschlossen werden; installieren Sie stets Sicherungen oder Leitungsschutzschalter mit ≤1 A auf jeder Sekundärleitung. (3) Die Montage muss entweder Typ A (seitliche Bohrungen am Kernbügel) oder Typ B (Grundplatte) gemäß dem Schaltanlagenaufbau entsprechen – Fehlausrichtung erzeugt mechanische Spannungen, die langfristig das Epoxidharz beschädigen können. Zudem ist ein Phasenabstand von ≥139 mm gemäß Außenabmessungen einzuhalten, und die Umgebungsbedingungen müssen innerhalb von –5 °C bis +40 °C liegen, ohne leitfähigen Staub oder korrosive Gase.

F3: Wie vergleicht sich der gießharzisolierte Aufbau des JSZW3 mit ölgefüllten oder SF6-isolierten dreiphasigen Spannungswandlern hinsichtlich Zuverlässigkeit und Wartungsaufwand in 10-kV-Innenschaltanlagen?

Der halbgeschlossene Gießharzaufbau des JSZW3 eliminiert Brandgefahr, Ölverluste und Gasbehandlung, die bei ölgefüllten oder SF6-Wandlern auftreten, und ist daher ideal für Innenräume mit Platz- oder Sicherheitsbeschränkungen. Die Durchschlagfestigkeit übersteigt 75 kV (1 min, Netzfrequenz) bei 10-kV-Modellen und erfüllt IEC 61869. Im Gegensatz zu ölbefüllten Geräten ist keine regelmäßige Ölprüfung oder Gasnachfüllung erforderlich. Allerdings vertragen Gießharzwandler Dauerüberhöhungen (>1,2× Nennspannung) weniger gut als Ölwandler, und die thermische Erholung nach Überlastung ist aufgrund der geringeren Wärmeleitfähigkeit des Epoxids langsamer. Für Standard-Innenschaltanlagen in gewerblichen/industriellen Anlagen in Südostasien oder Afrika bietet der JSZW3 überlegene Lebenszyklus-Zuverlässigkeit bei nahezu wartungsfreiem Betrieb (lediglich Sichtkontrolle).

F4: Warum gibt der JSZW3 unterschiedliche Nennausgangsleistungen (z. B. 60 VA vs. 240 VA) für dieselbe Genauigkeitsklasse bei verschiedenen Spannungsklassen an, und wie beeinflusst dies die Lastberechnung?

Die Nennausgangsleistung hängt von der Kerngröße und dem magnetischen Design ab, das mit der Primärspannung skaliert. Beispiel: JSZW3-6 in Klasse 0,2 unterstützt nur 45 VA, während JSZW3-10 60 VA liefert – dies spiegelt den größeren Kernquerschnitt bei höheren Spannungen wider, um die Flussdichte unter Last zu halten. Entscheidend ist: Die Genauigkeit ist nur bis zur angegebenen VA-Leistung garantiert; eine Überschreitung erhöht den Übersetzungsfehler und die Phasenverschiebung. Bei der Auslegung von Mess-/Schutzschaltungen berechnen Sie die Gesamtlast (Leitungswiderstand + Geräteimpedanz) mit: Last (VA) = I² × Z, wobei I = V_Sekundär / Z_gesamt. Selbst ein Leitungswiderstand von 1 Ω in einem 100 V/√3-Messkreis zieht bereits ~19 VA. Halten Sie stets eine Sicherheitsmarge von 20 % unter der Nenn-VA, um die Fehlergrenzen gemäß IEC 61869 einzuhalten.

F5: Kann die JSZW3-Serie in 60-Hz-Systemen eingesetzt werden, und welche Leistungsanpassungen sind gegenüber dem 50-Hz-Betrieb erforderlich?

Ja, der JSZW3 ist für 50 Hz und 60 Hz zugelassen. Allerdings steigen die Eisenverluste bei 60 Hz um ca. 15–20 % aufgrund höherer Hysterese- und Wirbelstromverluste, was die thermische Reserve leicht reduziert. Das Übersetzungsverhältnis bleibt unverändert, aber der Magnetisierungsstrom steigt, was bei minimaler Last die Genauigkeit beeinträchtigen kann. Für 60-Hz-Anwendungen – insbesondere bei 0,2-Klasse-Messung – stellen Sie sicher, dass die angeschlossene Last mindestens 25 % der Nenn-VA beträgt, um den nichtlinearen Bereich der Magnetisierungskurve zu vermeiden. Eine Herabstufung ist bei Standardlasten bis zur maximalen Ausgangsleistung von 600 VA nicht erforderlich, doch Dauerbetrieb über 80 % der Nenn-VA bei 60 Hz sollte mit thermischen Prüfdaten des Herstellers validiert werden.

F6: Welche Anpassungsoptionen bietet der JSZW3, wenn mein Projekt nicht standardisierte Übersetzungsverhältnisse, höhere Genauigkeit oder tropische Klimabeständigkeit erfordert?

Anpassungen sind nach Absprache mit dem Hersteller möglich. Optionen umfassen: (1) Nicht standardisierte Übersetzungsverhältnisse (z. B. 11 kV/√3 : 110 V/√3 : 110 V/3 für Altanlagen); (2) Höhere Genauigkeit wie Klasse 0,1 für Abrechnungszwecke – dies reduziert typischerweise die Nennausgangsleistung; (3) Tropikalisierung mittels hydrophober Epoxidadditive oder Conformal Coating für hohe Luftfeuchte (>95 % rF) oder salzhaltige Umgebungen an Küsten in Afrika/Naher Osten; (4) Erhöhte Höhenzulassung (bis 3000 m) mit angepasstem Kriechstreckenabstand. Hinweis: Sondermodelle verlängern die Lieferzeit um 4–8 Wochen und erfordern aktualisierte Typprüfberichte. Fordern Sie stets ein unterschriebenes technisches Datenblatt vor Auftragserteilung an.

F7: Wie gehe ich bei der Fehlersuche bei fehlerhaften Zähleranzeigen oder Relaisstörungen vor, die auf den JSZW3-Spannungswandler zurückgeführt werden?

Gehen Sie wie folgt vor: (1) Prüfen Sie die Sekundärverdrahtung – offene-Dreieck-Restspannungskreise werden oft falsch verdrahtet und erzeugen falsche Erdschlussmeldungen; bestätigen Sie die Polarität gemäß IEC 60044-Anschlussbezeichnungen. (2) Messen Sie die Sekundärspannung unter Last: deutliche Abweichungen vom Sollwert (z. B. <95 V an einer 100-V-Wicklung) deuten auf übermäßige Last oder partiellen Wicklungsschluss hin. (3) Prüfen Sie auf mechanische Beschädigungen – Risse im Gießharz beeinträchtigen die Isolation, besonders nach seismischen Ereignissen. (4) Testen Sie den Isolationswiderstand: Primär-zu-Erde >1000 MΩ (500 V DC), Sekundär-zu-Erde >100 MΩ. (5) Bei Verdacht auf Genauigkeitsdrift führen Sie einen Übersetzungstest bei 80 %, 100 % und 120 % der Nennspannung gemäß IEC 61869-3 durch. Betreiben Sie den Wandler niemals mit offener Sekundärseite – dies kann gefährliche Überspannungen auf der Primärseite induzieren.

F8: Welche Faktoren beeinflussen aus Beschaffungssicht maßgeblich Lieferzeit und Total Cost of Ownership (TCO) von JSZW3-Wandlern in Mittelspannungsprojekten?

Die Lieferzeit (üblicherweise 6–10 Wochen Standard) verlängert sich durch Sonderanfertigungen (Übersetzungsverhältnis, Tropikalisierung), Zertifizierungsanforderungen (z. B. SONCAP für Nigeria, SASO für Saudi-Arabien) oder große Losgrößen. Der TCO wird minimiert, indem die niedrigste ausreichende Genauigkeitsklasse gewählt wird – Geräte der Klasse 0,2 kosten 15–25 % mehr als Klasse 0,5, bieten aber kaum Vorteile bei Anbindung an Klasse-1-Zähler. Zudem vereinfachen Typ-B-Modelle (Grundplattenmontage) die Schaltanlagenmontage und reduzieren den Installationsaufwand um ca. 2 Stunden pro Gerät gegenüber Typ A. Entscheidend: Die maximale Ausgangsleistung von 600 VA ermöglicht spätere Erweiterungen ohne Austausch – planen Sie mit 80 % Anfangslast, um vorzeitige Obsoleszenz zu vermeiden. Fordern Sie stets IEC-61869-Prüfzertifikate an; nicht zertifizierte Geräte riskieren Ablehnung bei der Inbetriebnahme, was Verzögerungskosten verursacht, die die anfängliche Einsparung bei Weitem übersteigen.

Häufig gestellte Fragen

Q1: Kann der JSZW3 Spannungswandler in isolierten Netzen eingesetzt werden?

Ja, das Gerät ist für Systeme mit nicht wirksam geerdetem oder isoliertem Neutralleiter ausgelegt. Es eignet sich für 6 bis 12 kV Innenraum-Schaltanlagen. Die Eignung wird durch die spezifischen Netzparameter bestimmt.

Q2: Welche internationalen Normen erfüllt der dreiphasige induktive Spannungswandler?

Die JSZW3-Serie erfüllt die Normen IEC 61869 und GB/T 20840. Die Konformität wird durch werkseitige Prüfprotokolle dokumentiert. Fordern Sie bei Bedarf spezifische Zertifizierungsunterlagen für Ihr Projekt an.

Q3: Was sind die maximalen Genauigkeits- und Schutzklassen?

Messungen sind bis zur Klasse 0,2 und Schutzanwendungen bis 6P bei maximal 600 VA möglich. Die Gießharzisolierung gewährleistet stabile Werte im Innenraumbetrieb. Kontaktieren Sie uns zur Auswahl der passenden Kernkombination.

Q4: Wie lauten die zulässigen Umgebungstemperaturen für den Einbau?

Der Betrieb ist für Umgebungstemperaturen von –5 °C bis +40 °C bei 50/60 Hz freigegeben. Der Einbauort muss frei von Vibrationen und korrosiven Gasen sein. Bei tropischem Klima ist vorab eine technische Abstimmung erforderlich.

Q5: Sind werkseitige Sonderprüfungen vor dem Versand möglich?

Individuelle Typenprüfungen und werksseitige Sonderprüfungen sind nach technischer Absprache realisierbar. Die Standardauslieferung umfasst Routineprüfungen gemäß IEC 61869. Bitte teilen Sie Ihre spezifischen Testanforderungen frühzeitig mit.

Q6: Wofür wird der JSZW3 Gießharz-Spannungswandler typischerweise eingesetzt?

Er dient als dreiphasiger induktiver Wandler in Mittelspannungs-Schaltanlagen für Innenräume. Die halbgeschlossene Bauweise mit Gießharzisolierung ist für 6 bis 12 kV Netze optimiert. Die Auslegung erfolgt projektspezifisch.

Q7: Ist der JSZW3 als Mittelspannungswandler für den Export geeignet?

Ja, die Einhaltung von IEC 61869 ermöglicht den internationalen Einsatz. Der halbgeschlossene, gießharzisolierte Aufbau erfüllt globale Anforderungen für Innenraum-Anwendungen. Kontaktieren Sie uns für exportgerechte Dokumentation.

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